Archiv der Kategorie: Senioren-Wandern

Schwarzrieshütte am 17. September

Die Schwarzrieshütte ist wirklich ein Geheimtipp. Versteckt im tirolerischen Schatten des Spitzsteins gelegen, östlich des Heubergs und südwestlich der Hochries, war sie Ziel der September-Wanderung. Peter Preis findet so was. Entsprechend viele Leute waren mit von der Partie.

19 Personen verteilten sich auf den Gemeindebus und drei Privatautos.  Um 9 Uhr 30 ging es an der Linde los zum Waldparkplatz Gammern, nicht weit vom bekannten Duftbräu hinterm Samerberg. Die leichte Wanderung führte über Forststraßen am Abzweig zur Wagneralm vorbei, einem Bachlauf folgend zur Abzweigung Richtung Schwarzrieshütte. Peter hatte seine Wanderer schon vorher darauf aufmerksam gemacht, dass sich dort, nach einem Gatter meist rechts unten zu sehen, gerne Mankeis (Murmeltiere) tummeln. Und tatsächlich, sechs von ihnen wuselten unten herum. Die Freude war groß. Kurze Zeit später ( 1 ¼ Std.) war die Hütte erreicht. Der Septemberwind war frisch, deshalb nahm die Gruppe in der Hütte Platz. Das Essen schmeckte. Die Stimmung war ausgesprochen fröhlich.

Erst gegen halb 3 Uhr wurde der Rückweg eingeläutet. Peter wusste eine Abkürzung, deshalb waren alle um halb 4 Uhr wieder am Parkplatz. Den gelungenen Ausklang dieses schönen Wandertags bildete ein Zwischenstopp im Dorf-Café von Samerberg.

Rundwanderung zur Auer Alm am 20.8.2015

Die Augustwanderung der Aßlinger Senioren findet traditionell viel Zuspruch. Der Reisberger-Bus, der die Gruppe zum Sonnbichl-Parkplatz oberhalb von Bad Wiessee brachte, war mit 32 Personen deshalb gut besetzt. Selbst Chauffeur Christian Reiseberger ging mit auf die Tour.

Der Sommer zeigte sich einsichtig und bescherte der Gruppe angenehme Temperaturen bei bewölktem Himmel aber trotzdem guter Fernsicht. Um 10:30 h brach die Gruppe vom Parkplatz auf. Der Weg durch das Zeiselbachtal beginnt eher mählich steigend, wird nach Passieren einer Schranke aber steil und anstrengend. Dank Trinkpause an der Schranke war das für die Teilnehmer kaum eine Herausforderung. Im oberen Teil trifft der Weg auf die Versorgungsstraße vom Söllbachtal her und wird wieder flacher. Gelegenheit zum Durchschnaufen. Bald nach Mittag war die Auer Alm erreicht. Das Speisen-Angebot mit Fleischpflanzerl, Spinatknödel und Würstel erfreute sich regen Zuspruchs. Wetter und die gute Sicht sorgten zusätzlich für gute Stimmung.

Der Rückweg folgte zunächst dem Weg ins Söllbachtal, zweigte dann aber links zur Wachselmoosalm ab. Dem Rücken von Wachselmooseck und Zwergerlberg über Viehweiden und Waldwege entlang mündete er schließlich in die Skiabfahrt ins „Audizentrum“. Dank der guten Verhältnisse meisterten alle Teilnehmer die Piste mit Bravour.

Belohnung und krönenden Abschluss bildete die ausgiebige Kaffee-Pause im Gasthof Sonnbichl, ehe es mit dem Bus zurück ging nach Aßling.

Abermals eine runde Tour á la Peter Preis.

Wanderung in die Sterntaler Filze am 16. Juli 2015

Die Wanderung im Juli fand zwar im Angesicht von Farrenpoint, Sulzberg und Wendestein statt, die 23 Teilnehmer hatten diesmal aber – dem Charakter der besuchten Moorlandschaft entsprechend – kaum einen Höhenmeter zu überwinden.

Ehe die Gruppe mit Moorführer Tutschka vom Parkplatz bei Derndorf nahe Bad Feilnbach aufbrach, ließ sie sich von ihm in die Entstehungsgeschichte des Moores einführen. Danach war nach einem kurzen Wegstück die Filze erreicht. Die Luft dort war – für alle überraschend – angenehm kühl. Die gut zwei Stunden dauernde Führung durch das Moor gestaltete sich kurzweilig und interessant, im Gegensatz zu sonst aber kaum schweißtreibend.

Nach der Führung verabschiedete sich der Führer und die Gruppe kehrte beim Aumanwirt in Altofing zum Mittagessen ein. Der Rückweg wurde durch eine Kaffee-Pause in der Moosmühle bei Bad Feilnbach unterbrochen. Danach kehrten alle – zufrieden mit der schönen Wanderung ganz ohne Berge – nach Aßling heim.

Wanderung zur Neureuth am 18. Juni 2015

Die Wanderung im Mai war ja ausgefallen. Um so hungriger waren die Teilnehmer auf die Tour zur Neureuth am Ostiner Berg. Kurz nach 9 Uhr brachen 22 Personen an der Linde mit Gemeinde-Bus und Privatautos auf zum Tegernsee.

Am Parkplatz zog die Gruppe sofort los – zunächst in die falsche Richtung. Peter Preis musste sie zurückpfeifen und auf den richtigen Weg bringen. Der begann zunächst sehr angenehm. Nach ca. einer Stunde wurde er steiler und die Unterhaltungen verstummten zusehends. Kurz vor der Neureuth bäumte er sich nochmals auf, ehe er zum Schluss wieder flacher wurde. Oben völlig außer Atem angekommen gestand eine Teilnehmerin: „ ich hab‘ gemeint ich muss sterben“. Letztlich waren alle froh, dass sie den Weg geschafft hatten.

Peter Preis hatte wie üblich Plätze reserviert. Wegen des nicht ganz stabilen, zum Wandern dafür günstigen Wetters, im Haus. Die Gruppe konnte sich in einem eigenen Raum ausbreiten. Die Bedienung war flott und am Ende bestätigten alle, dass das Essen hervorragend geschmeckt hatte. Nicht zuletzt deshalb herrschte fröhliche und ausgelassene Stimmung bis in den frühen Nachmittag.

Gegen halb drei machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Frohgemut und beschwingt, denn Bergab fällt das Gehen leichter. Kurz vor dem Parkplatz lud noch ein schöner Hofladen mit Bewirtung zur Kaffeepause ein. Dem wollte niemand widerstehen. Es war der runde Abschluss für eine gelungene Tour.

Saisonstart Tregler Alm

Am 16. April war es endlich wieder so weit. Das Wetter perfekt, das Ziel attraktiv und für die erste Tour auch nicht zu anstrengend. Die Tregler Alm oberhalb von Bad Feilnbach war das ideale Ziel.

Immerhin 26 Personen machten sich mit Privatautos und dem Gemeindebus auf und fuhren zum Parkplatz zwischen Feilnbach und Hundham. Von dort starteten wir bei strahlendem Sonnenschein. Nach ca. 1 Stunde waren die ersten schon am Ziel. Vorsichtshalber hatte Peter Preis Plätze reserviert.

Während die meisten mit dem Erreichten zufrieden waren und sich bei Kaffee und Kuchen über das herrliche Wetter freuten, machte sich nach dem Essen eine Gruppe Unermüdlicher auf und wanderte hinüber zum Schwarzenberg, einem herrlichen Aussichtspunkt oberhalb von Hundham. Gegen 15 Uhr waren alle wieder zusammen und wir machten uns auf den Heimweg.